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Laufen - Trainingsmethoden

Läufer


Die vier Grundmethoden des Ausdauer-Lauftrainings

• Dauermethode
• Intervallmethode
• Wiederholungsmethode
• Wettkampf- oder Kontrollmethode


Dauermethode

Bei der Dauermethode wird über einen längeren Zeitraum ohne Pause gelaufen.

Sie wird angewendet zur Heranbildung und Verbesserung der Grundlagenausdauer, im Gesundheits- und Breitenlaufsport sowie für das Training der Langzeit- und Ultralangzeitausdauer.

Intervallmethode

Bei der Intervallmethode wird im Wechsel mit mittlerer bis submaximaler Intensität gelaufen und pausiert. In den Pausen wird gegangen oder leicht getrabt, das nächste intensive Laufintervall beginnt wieder, wenn der Puls auf 120 bis 140 Schläge abgesunken ist (sogenannte "lohnende Pause").

Sie wird angewendet für Fortgeschrittene und Könner im Leistungssportbereich, für Gesundheitssportler nur bedingt geeignet, z. B. für Laufanfänger, modifiziert als Geh- und Trabintervalle, um sich die Fähigkeit zu erarbeiten, eine längere Strecke durchlaufen zu können, zur weiteren Verbesserung der Grundlagenausdauer (durch extensive bzw Langzeit-Intervallmethode) und zur Verbesserung der Mittel- und Langzeitausdauer.

Wiederholungsmethode

Bei der Wiederholungsmethode wird - wie bei der Intervallmethode - im Wechsel gelaufen und pausiert.
Von letzterer unterscheidet sie sich jedoch durch die Intensität der Belastung (submaximal bis maximal) und die Art der Pause (sogenannte "vollständige Pause"):
Zwischen den Laufintervallen wird pausiert, bis die wichtigsten in der Laufphase beteiligten Funktionssysteme praktisch vollständig erholt sind, in der Praxis heißt das, bis der Puls wieder bis mindestens unter 100 Schläge pro Min. abgesunken ist.

Sie wird angewendet zur Verbesserung der Mittel- und Kurzzeitausdauer, sowie zur Verbesserung der Schnelligkeitsausdauer.

Wettkampf- oder Kontrollmethode

Sie ist eine speziell auf den Wettkampf ausgerichtete Trainingsform und besteht aus einer einmaligen Belastung entweder
- auf der Wettkampfstrecke selbst und mit maximaler Wettkampfintensität/-geschwindigkeit oder
- auf 10 bis 20 Prozent längerer Strecke (Überdistanz, längere Dauer), dafür mit etwas geringerer Intensität, oder
- auf 10 bis 20 Prozent kürzerer Strecke (Unterdistanz), dafür mit etwas höherer Intensität, oder in der
- Teilnahme an Wettkämpfen als Training (zur Herausbildung taktischer Fähigkeiten und zum Vertrautwerden mit Wettkampfsituation und Vorstartzustand).

Sie wird angewendet zur Vorbereitung auf Wettkämpfe, zur Trainingsüberprüfung und -steuerung, zur Leistungsdiagnostik und im Leistungs- und Hochleistungstraining.
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