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Skaten - Technik für Skater



Skater


TECHNIK-ÜBUNGEN FÜR FITNESS-SKATER



1.1 Skatingposition (Standübung)

Skates schulterbreit, Knie über der Fußspitze, Hintern nach unten (Kniewinkel ca. 110 Grad) Oberkörper leicht nach vorne geneigt, Schwerpunkt über dem hinteren Drittel der Skates. ZIELE: Kennenlernen einer guten Grundposition.

1.2 Skaten in Skateposition

lockeres Fahren in kontrastreichen Positionen (ganz hoch/tief) in Skatingposition enden.

1.3 Abdruckbein stehenlassen

einbeiniger Abdruck zur Seite über die Hacke. Das Abdruckbein auf dem Boden einen Moment weitergleiten lassen. ZIELE: seitlicher Abdruck über die Ferse.

1.4 Abdruck nach vorne

Der Abdruck soll nicht nur zur Seite, sondern vom Gefühl her nach vorne erfolgen. Die vorderste Rolle verlässt den Boden als erste. ZIELE: seitlicher Abdruck über die Ferse.

1.5 Übertriebene Position

Gleiten und später Skaten mit Armen in der Vorhalte.

1.6 Rückführung I

Der Skate des gestreckten Abdruckbeines bleibt beim Rückholen auf dem Boden.

1.7 Rückführung II

Der Skate des gestreckten Abdruckbeines wird nach dem Abdruck (über die Ferse) locker über die vorderste Rolle zurück "gerollt".

1.8 Rückführung III

Der Skate des gestreckten Abdruckbeines wird passiv durch die Schwere des Oberschenkels flach über dem Boden zurückgebracht.


2.1 Einbeiniges Gleiten

Auf der Geraden möglichst lange auf einem Fuß gleiten, dabei im Sprunggelenk weder nach innen noch nach außen kippen, ab und an Fußwechsel. ZIELE: Gleichgewichtsübung.

2.2 Einbeiniges Gleiten

Wie oben, dabei weit in die Knie gehen, Oberkörper senken, eventuell mit einer Hand den Boden berühren, dann wieder ganz hohe Position.

2.3 Einbeiniger Slalom

Wie oben, auf einem Bein im Slalom Schlangenlinien fahren. ZIELE: Belastungswechsel von Innen-auf Außenkante der Rollen.

2.4 Kurve auf Innenbein

Dei Kurve eines Ovals oder Kreises soweit wie möglich auf dem Innenbein (bei Linkskurven linkes Bein) gleiten. ZIELE: Gleichgewicht, Rollen auf der Außenkante.


TECHNIK-ÜBUNGEN FÜR SPEED-SKATER

3.0 Außenkanten

Gleiten auf den Außenkanten in Grundposition. ZIELE: Kantenkontrolle

3.1 Eierlauf

Füße parallel. Gleichzeiteiger Abdruck nach außen (Innenkante), außen sichtbar umklappen auf die Außenkante, dann beidbeiniges Ziehen nach innen, dort wieder auf die Innenkante umklappen etc... . Vortrieb aus dem Ziehen kommen. ZIELE: Gefühl für Innenkante und Außenkante, Vortrieb durch Zug nach innen kennenlernen.

3.2 Skaten mit Bodenkontakt

normales Skaten mit mäßigem Tempo, aber beide Füße halten ständig Bodenkontakt; Gleiten auf der Außenkante. ZIELE: Abdruck zur Seite, Innen-/Außenkante.

3.3 Eierlauf versetzt

Wie 3.1, aber Füße in der mittleren Position wechselweise voreinander schieben.ZIELE: Vorbereitung auf Übersetzen, soll Sicherheit geben

3.4. Gewichtsverlagerung

wie 3.3. aber das Körpergewicht wechselweise im Moment der weitesten Position auf das Bein verlagern, das anschließend nach vorne geht. Das andere Bein wird somit Abdrucksbein. Beide Skates bleiben jeoch noch auf dem Boden. ZIELE: Gewichtsverlagerung; Rythmus

3.5. Double Push mit Schleifen

wie 3.4 jedoch mit Rückführen des hinteren Beines auf der vorderen Rolle

4.1 Wechselndes Übersetzen

Übersetzen bei jedem dritten Schritt (nicht wie in der Kurve bei jedem zweiten), dadurch erhält man für die Geraden einen „Schlingerkurs“. Langsam Tempo und Schrittfrequenz steigern. ZIELE: Koordination

4.2 Ständiges Übersetzen

Übersetzen bei jedem Schritt (geradeaus), selbst herausfinden, wie man sich dabei überhaupt abdrücken kann (geht nur nach innen). ZIELE: Koordination, Abdruck nach innen erlernen

4.3 Ständiges Übersetzen

Wie 4.2, aber mit möglichst kräftigem Abdruck und hoher Geschwindigkeit, aber normaler Schrittfrequenz ZIELE: Abdruck nach innen verstärken und verlängern

5.1 Kurvenausfahrt auf Innenbein

Bei dem letzten Schritt vor einer Kurvenausfahrt mit dem inneren Fuß noch den Abdruck ausführen (incl. Gewichtsverlagerung), aber den äußeren Fuß nicht mehr übersetzen, stattdessen den inneren Fuß die Richtung wechseln lassen und mit dem inneren Fuß ausgleichen. ZIELE: Abdruckbewegung DP

5.2 Übersetzen antäuschen

Auf der Geraden zunächst jeden vierten, später jeden zweiten Schritt wie beim Übersetzen bzw. wie bei der Kurvenfahrt ansetzen, Abdruck nach innen ausführen (incl. Gewichtsverlagerung), dann aber nicht übersetzen, sondern wie in 5.1 den Schwerpunkt mit dem selben Fuß ausgleichen. Niedrige Frequenz! Ab und an Fußwechsel. ZIELE: Koordination, einseitiger DP in der Rohform

5.3 DP II
Das „angetäuschte Übersetzen“ aus 5.2 bei jedem Schritt durchführen. Niedrige Frequenz, nach dem Innenabdruck den Fuß lang nach außen laufen lassen. Auf Kniewinkel achten (s. 1.1). ZIELE: Rohform Doublepush

6.1 Theorie Armschwung

Theorie vermitteln: der Armschwung soll den Abdruck verstärken; im Moment des Abdrückens sollten die Arme möglichst stark in die Gegenrichtung beschleunigt werden (F=m*a, F als „Abdruckkraft“, m als Masse bzw. Trägheitsmoment der Arme, a Beschleunigung bzw. Radialbeschleunigung der Arme). Die Arme sollten dabei gestreckt sein, um ein maximales Trägheitsmoment zu erreichen. Der Luftwiderstand wird durch den Armschwung erhöht, daher nur für Spurts verwenden. Schwierig in der Kurve, da hier der Abdruck immer in eine Richtung erfolgt. ZIELE: Verständnis erzielen

6.2 Armschwung klassisch

Die Arme wie in 6.1 auf den Geraden mitschwingen lassen, versuchen, ein Gefühl für den verstärkten Abdruck zu erlangen. Eventuell einige Spurts einstreuen, auch in Wettkampfform. ZIELE: Selbstständiges Erlernen des Armschwungs

6.3 Armschwung DP
Der Armschwung geht entgegen dem Abruck nach außen er verharrt dort für einen kurzen Moment solange, bis auch der andere Fuß mit seinem (kleinen) Push nach innen fertig ist. Erst dann schwingen die Arme wieder zurück.


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